Judo
Freitag, den 16. Juli 2010 um 14:58 Uhr

1975 fand im Lokal Theissen die Gründungsversammlung der neuen Judoabteilung von T.U.S. Grün-Weiß-Holten statt. Unter Anleitung von Hamoud Chalal fand mit den ersten 8 Mitgliedern am 21.11.1975 das erste Training statt.

Sehr früh erkannten die Trainer, dass ihre Erfahrung nicht ausreichte, um erfolgreiche Judoka Trainieren zu können. Es gelang dem Vorstand Horst Hein (6.Dan) für das Aufbautraining zu gewinnen. Mit seiner Erfahrung und seinem können wurden die Mitglieder intensiv auf ihren ersten Gürtel und auf die ersten Wettkämpfe vorbereitet.

1976 Zunächst wurde noch auf den blauen Gymnastikmatten trainiert. Aber schon bald zierte eine traditionelle Judomatte den Holtener Dojo. Am 14.10.1976 fand die erste Gelbgurtprüfung (5 Kyo) statt, die alle Prüflinge bestanden haben.

1980 Die ersten 5 Jahre sind geschafft, so war dann auch die Fete zum 5-jährigen Bestehen im Jahre 1980 ein voller Erfolg.

Birgit Lux als erste Holtener Judoka den 1. Dan.

1984 Die erfolgreichen und stetig besser werdenden Leistungen werden nunmehr auch von der Stadt Oberhausen anerkannt und belohnt. Die Judoabteilung erhält den Ehrenteller der Stadt Oberhausen.

1985 folgen die nächsten Danträger. Helga Kluwe, Sabine Ziesig und Tanja Schönborn erlangen als jüngste Kämpferinnen Oberhausens den schwarzen Gürtel.

1991 Holten bekommt Besuch aus dem Mutterland des Judo. Nach vielen Kämpfen und Feiern nehmen unsere japanischen Freunde viele Erlebnisse und Erinnerungen mit zurück in das Land der aufgehenden Sonne.

Die Holtener Damenmannschaft steigt in die Bundesliga auf.

Nicht ganz so weit im Osten, aber auch noch eine gute Tagesreise mit Flugzeug, Zug und Bus, liegt Saporoshje, die ukrainische Partnerstadt Oberhausens. Die Bundesligamannschaft samt Trainern und Betreuern fährt zu einem zweiwöchigen Besuch nach "Russland". Das ist der Beginn eines sich jährlich wiederholenden Jugendaustausches zwischen den Judogruppen aus Holten und dem ukrainischen Judoverband.

1992 beginnt die Planung des Projektes "Zwischen Matte und Pult". Judo wird nunmehr in den Oberhausener Schulen als Sport angeboten und die so geförderten jungen Talente erhalten dann ab 1993 in einem Judo - Teilzeitinternat die Möglichkeit, erfolgreich Ihren Sport zu betreiben. Verbunden ist das Ganze mit Hausaufgaben und Nachhilfe, so dass auch die schulischen Leistungen nicht zu kurz kommen.

1993 GWH schafft mit erfahrenen, ehemaligen Bundesligakämpfern den Aufstieg in die Bezirksliga.

1994 Die Judoabteilung stellt zum ersten Mal den 1.Vorsitzenden des Gesamtvereins. Jürgen Tiedke wird erster Vorsitzender und bleibt Abteilungsleiter der Judoabteilung.

Die Turnhalle an der Kastellschule wird Dojo der Judoabteilung von Grün-Weiss-Holten. Über 200 m² Judomatten stehen nun als Kampffläche zur Verfügung.

In diesem Jahr konnte die Abteilung auch einen komfortablen Kraftraum einrichten.

1996 feiern die Holtener Judoka Ihr 20jähriges bestehen. Die Abteilung hat jetzt über 400 Mitglieder.

Ebenfalls gelingt der Männermannschaft der Aufstieg in die Landesliga.

Die Holtener Judoka werden, verbunden mit einer Förderungsprämie der Dresdner Bank in Höhe von 10.000,-DM, mit dem „Grünen Band“ für die gute Nachwuchsarbeit ausgezeichnet.

1998 entstand in Holten eine Judo-Förderungsgruppe für Oberhausener Judoka. Mit der Förderungsgruppe soll die Trainingssituation in Oberhausen für Jugendliche zwischen 12-18 Jahren verbessert werden.

1999 schafften sechs Holtener Judoka den Sprung in den NRW-Landeskader.

2000 T.U.S. Grün-Weiss-Holten wird 100 Jahre. Die Judoabteilung kann ihr 25 jähriges Jubiläum feiern.

Jürgen Tiedke wird als erster Vorsitzender des Gesamtvereins abgewählt. Bleibt aber Abteilungsleiter der Abteilung Judo.

Der Abteilungsvorstand Judo kündigt die Vereinszugehörigkeit zu Grün-Weiss-Holten auf, um einen eigenen Verein zu gründen. In der Judoabteilung wirbt dieser Vorstand für seinen neuen Verein, so dass am Ende mehr als 90% der Mitglieder die Judoabteilung verlassen.

2001 Sportlicher Teamgeist und der Zusammenhalt aller Holtener Abteilungen erhalten die Judoabteilung mit ihrer 25 jährigen Tradition.

Nach 25 Jahren übernehmen jetzt Mitglieder der ersten Stunde die Abteilungsverantwortung. Sie schaffen es, hochqualifizierte Trainer und neue ehrenamtliche Mitglieder für die sportlichen und sozialen Ziele der Abteilung zu gewinnen. Die Arbeit beginnt mit weniger als 30 Mitgliedern.

Die Judoabteilung wird zur Kampfsportabteilung. Jetzt wird auch Tea-Kwon-Do in Holten angeboten.

Unter Leitung des Diplomsporttrainers Frank Urban findet der erste Judo-Schnupperkurs für den Nachwuchs statt.

Feb. 2001 Die Damenbundesliga ist komplett, startberechtigt und gemeldet.

Auch die Herren Landesligamannschaft ist komplett und startberechtigt.

März 2001 Ein neuer Abteilungsvorstand wird für die nächsten 2Jahre gewählt.

Nach drei Monaten haben sich die Mitgliederzahlen in der Abteilung durch Tea-Kwon-Do verdoppelt.

Seit den Sommer dieses Jahres wird auch Wrestling angeboten.

Frank Urban wird Landestrainer und verlässt GWH Richtung NWJV.

Das geplante sportliche Konzept ist schon nach 3 Monaten gescheitert.

Die Judomatten müssen auf- und abgebaut werden.

Die Damen Bundesligamannschaft ist abgestiegen, die Mannschaft für die 2. Bundesliga wurde zurückgezogen. Die Mannschaft Herren Landesliga startete nicht.

Die Kampfsportabteilung kämpft um ihren erhalt. Die Judoabteilung bekommt keine neuen Mitglieder. Das JT–Holten ist mit ca. 400 Mitgliedern anscheinend übermächtig.

2003 wird Veit Sauer in GWH Trainer.

2004 Tae-Kwon-Do entwickelt sich sehr gut. Judo kämpft weiter um seine Existenz.

2005 Wrestling wird in der Kampfsportabteilung nicht mehr angeboten.

Neue Konzepte werden erarbeitet und weitere qualifizierte Trainer werden für die erarbeitet Konzepte begeistert.

2006 Jürgen Pigors als Abteilungsleiter, Veit Sauer, Tanja Schöneborn und Harald Arbes werden gemeinsam das Kindertraining im Judo und den Bereich Judo in der Abteilung betreuen.

Richard Liß betreut den Bereich Tae-Kwon-Do.

Schnupperkurse werden durchgeführt.

Im Judo wird mit SG-Osterfeld zusammengearbeitet.

Die Abteilung Kampfsport wächst auf über 100 Mitglieder.

Aus der Abteilung Kampfsport wird Tae-Kwon-Do ausgegliedert. Tae-Kwon-Do wird unter Leitung des Großmeisters Richard Liß (6.Dan) eine eigenständige Abteilung.

Die Abteilung Judo trainiert wieder 25 Kinder im Alter von 5-10 Jahren.

Tanja Schöneborn belegt bei den deutschen Einzelmeisterschten 2006 (ü30) 1.Platz. Tanja Schöneborn belegt bei WM 2006 in Tours 2x den dritten Platz.

Harald Arbes wird zum 1. Vorsitzenden des Gesamtvereins gewählt.

2007 Der Abteilungsvorstand wird erweitert. Elternsprecher arbeiten aktiv bei der Abteilungsarbeit mit.

Tanja Schöneborn belegt bei den deutschen Einzelmeisterschaften 2007 (ü30) 1.Platz

Harald Arbes belegt bei den deutschen Einzelmeisterschaften (ü30) den 2. Platz.

Es werden wieder 2 kostenfrei Schnupperkurse angeboten. Judoanzüge können den Kindern im Schnupperkurs kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Gespräche zur Zusammenführung GWH und JT-Holten scheitern trotz aktiver Unterstützung des Stadtsportbundes.

Das Jugendamt und die Judoabteilung organisieren eine Judofreizeit in den Sommerferien. Außerdem wird in den Sommerferien eine Judofreizeit organisiert.

Die gute Zusammenarbeit mit der Judoabteilung der SGO wird ausgebaut. Gemeinsame Traingszeiten werden organisiert.

Die erste gemeinsame Fahrradtour mit den Kindern aus beiden Vereinen wird durchgeführt und endet mit einem gemütlichen Grillnachmittag im Emscherstadion.

Harald Arbes und Tanja Schöneborn gewinnen bei den Europameisterschaften Ü30 die Bronzemedallie.

2008 Grün Weiss Holten stellt eine Frauenmannschaft in der Landesliga und belegt den 5.Platz.

Tanja Schöneborn wird zweifache World Masters Siegerin in Brüssel.

Der Nachwuchs aus den Schnupperkursen nimmt an den ersten Meisterschaften teil und belegt hervorragende Plätze in den Medaillenrängen.

 
Copyright © 2012 TUS Grün-Weiß Holten 1900 e.V.. Alle Rechte vorbehalten.